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A - AfA (Absetzung für Abnutzungen)

Der Begriff AfA (Absetzung für Abnutzungen) stammt aus dem Einkommenssteuerrecht und bestimmt den Anteil der Werbungskosten und Betriebsausgaben, die auf die durch Abnutzung entstehende Wertminderung bei vermieteten oder beruflich genutzten Immobilien entfallen. mehr

B - BildungsCentrum der Wirtschaft

Seit 1956 ist das BildungsCentrum der Wirtschaft die Adresse in Essen, wenn es um umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten und berufliche Fortbildungen geht. Kaufmännische und technische Lehrgänge bieten Auszubildenden, Arbeitnehmern und Führungskräften die idealen Voraussetzungen, an IHK-zertifizierte Abschlüsse und Auszeichnungen zu gelangen. Dazu gehören neben Vorbereitungskursen für die Abschlussprüfung für Auszubildende auch Meisterkurse für Berufstätige sowie Bildungsangebote für ehemalige Bundeswehrsoldaten. mehr

C - Contracting

Beim Contracting (englisch: Kontrahierung) überträgt der Immobilienbesitzer eine bestimmte Aufgabe an einen speziellen Dienstleister, der diese Aufgabe nun an seiner Stelle erfüllt. Juristisch ausgedrückt handelt es sich beim Contracting um die Übertragung von eigenen Aufgaben des Rechtssubjekts auf einen eigentlich nicht zur Leistung verpflichteten, der erst durch vertragliche Vereinbarung diese Verpflichtung an der Stelle seines Vertragspartners übernimmt. mehr

D - Duldungspflichten des Mieters

Der Eigentümer, der seine Immobilie selbst bewohnt, ist sowohl Eigentümer als auch unmittelbarer Besitzer der Immobilie. Der vermietende Eigentümer hat neben seiner Eigentümerstellung aber nur die Stellung des mittelbaren Besitzers: Unmittelbarer Besitzer der Immobilie ist in diesem Falle der Mieter, denn der Begriff des Besitzes bezeichnet die tatsächliche Herrschaft über eine Sache. Der Mieter übt in diesem Falle die Gewalt über die Sache aus und ist deshalb, unabhängig von der Frage, wer Eigentümer ist, Besitzer. mehr

E - Energieeinspar-Verordnung 2014

Am 16. Oktober 2013 hat die Bundesregierung die neue Energieeinsparverordnung unter dem Namen „EnEV 2014“ beschlossen. Die Zustimmung des Bundesrates erfolgte am 11. Oktober 2013. Die Energieeinspar-Verordnung 2014 wird am 1. Mai 2014 in Kraft treten. Zielstellung der EnEV 2014 ist, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. mehr

F - Formularvertrag

Ein wesentlicher Grundsatz des bürgerlichen Rechtes ist der Grundsatz der Vertragsfreiheit (Privatautonomie). Die Parteien können den Inhalt ihrer Verträge weitgehend frei bestimmen. Das bedeutet aber nicht, dass Verträge für jeden Einzelfall ausgehandelt werden. Vielmehr wird für bestimmte Rechtsbeziehungen (Mietverhältnis, Maklervertrag, Verwaltervertrag) standardmäßig ein Formularvertrag verwandt. mehr

G - Grundbuch

Das Grundbuch und das Grundbuchrecht spiegeln die besondere Bedeutung wider, die dem Grundeigentum in Deutschland beigemessen wird. Das Grundbuch hat die Aufgabe, dem Rechtsverkehr über Grundstücke eine sichere Grundlage zu geben. Alle Rechtsverhältnisse und Rechtsänderungen, die Bestands-, Eigentums- und Belastungsverhältnisse, die für ein Grundstück von Bedeutung sind, sollen sich klar und übersichtlich aus einem öffentlichen Buch, dem Grundbuch, ergeben. mehr

H - Heizkosten-Verordnung

Die Heizkostenverordnung (HeizkostenV) regelt die Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten im Mietverhältnis und in Wohnungs-eigentümergemeinschaften. mehr

I - IHK-Zertifikats-Lehrgänge

IHK-Zertifikatslehrgänge sind praxisnahe Angebote im Bereich der beruflichen Bildung, die je nach Umfang des behandelten Themenbereiches in bis zu 260 Unterrichtsstunden aktuelles Handlungs- und Entscheidungswissen für die tägliche Arbeit vermitteln. mehr

J - Jagdpacht

Die Jagd an sich findet im Bundesjagdgesetz (BJagdG) sowie den Jagdgesetzen der Länder ihre rechtlichen Grundlagen. Das Jagdausübungsrecht umfasst gem. § 1 (1) BJagdG die ausschließliche Befugnis zur Jagdausübung im engeren Sinne in einem bestimmten Gebiet, also dem eigentlichen Jagen, zur Hege und zum Aneignen von wild lebenden Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen (Wild). Das eigentliche Jagen umfasst das Aufsuchen, Nachstellen, Fangen und Erlegen von Wild. mehr

K - Konkludenter Vertragsabschluss

Für den Abschluss von Verträgen oder die Abgabe von Willenserklärungen gibt es drei äußere Formmöglichkeiten:

  • schriftlich
  • notariell beurkundet
  • notariell beglaubigt
  • Textform
  • mündlich
  • konkludentes/schlüssiges Verhalten. mehr

L - Landpachtvertrag

     

    Das BGB gliedert sich in:

    • Bücher
    • Abschnitte
    • Titel
    • Untertitel
    • Kapitel

M - Mietrechtsreform 2013

Zum 01. Mai 2013 – zwölf Jahre nach der letzten Mietrechtsreform - wurde das deutsche Mietrecht in wichtigen Teilbereichen erneuert. Die zentralen Veränderungen betreffen:

  • die vereinfachte Durchsetzung energetischer Modernisierungsmaßnahmen,
  • das Contracting (gewerbliche Wärmelieferung durch ein Unternehmen),
  • den Schutz des Vermieters vor den sogenannten Mietnomaden, mehr

    N - Notaranderkonto

    Notaranderkonten sind treuhänderisch verwaltete Girokonten, die nicht Zwecken des Inhabers dienen dürfen. Die oftmals verkürzend als „Anderkonten“ bezeichneten Konten werden häufig von Rechtsanwälten, Notaren und Insolvenzverwaltern genutzt, um es in eigenem Namen (auf den Namen des Verwalters) für eine andere Person oder Personengemeinschaft zu führen. mehr

    O - Ordentliche Kündigung des Mietvertrages

    Das Mietrecht kennt drei Arten der Kündigung eines Mietverhältnisses:

    • die ordentlichen Kündigung,
    • die außerordentliche Kündigung mit gesetzlicher Frist und
    • die außerordentliche fristlose Kündigung.

    Die ordentliche Kündigung ist die Beendigung des Mietvertrages, ohne dass es zuvor zu einer Störung des Vertragsverhältnisses gekommen wäre. mehr

    P - Pfandrecht des Vermieters

    Das Vermieterpfandrecht stellt ein Sicherungsmittel des Vermieters hinsichtlich sämtlicher Ansprüche aus dem Mietverhältnis gegenüber dem Mieter dar. Bleibt ein Mieter die Miete schuldig oder bestehen sonstige Forderungen aus dem Mietverhältnis hat der Vermieter für Forderungen aus dem Mietverhältnis gemäß § 562 (1) BGB an den in die Wohnung durch den Mieter eingebrachten Sachen, die in dessen Eigentum stehen, ein gesetzliches (sofortiges) Pfandrecht. mehr

    Q - Quotenklausel

    § 535 BGB beschreibt die Hauptpflichten von Mieter und Vermieter aus einem Mietvertrag. Zu den Hauptpflichten des Vermieters gehört es unter anderem, dem Mieter die Mietsache in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und diesen Zustand während der Mietzeit zu erhalten. Der Vermieter ist daher auf Grund der Regelung in § 535 BGB zur Durchführung der Schönheitsreparaturen verpflichtet. mehr

    R - Rauchmelder-Pflicht

    Weil bei Bränden immer wieder Menschen in ihren Wohnungen in Gefahr geraten oder zu Tode kommen, sollen Rauchmelder in den Wohnungen dazu beitragen, Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen, davor zu warnen und so Menschenleben zu retten. mehr

    S - Social Media

    Soziale Medien wie Facebook und Twitter sind nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken: Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Internetnutzer sind in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Zwei Drittel (67 Prozent) davon sind aktive Nutzer. Der ehemalige „Third Screen“ (das Smartphone, Tablet) wird zum „First Screen“ (ehemals TV) – und damit steigt die Bedeutung des Online Marketing für Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Wie könnte man Social Media in der Immobilienbranche nutzen? mehr

    T - Trinkwasserverordnung

    § 1 der deutschen Trinkwasserverordnung bestimmt: „Zweck der Verordnung ist es, die menschliche Gesundheit vor den nachteiligen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung von Wasser ergeben, das für den menschlichen Gebrauch bestimmt ist, durch Gewährleistung seiner Genusstauglichkeit und Reinheit […] zu schützen.“ mehr

    U - Umlageschlüssel

    Der Umlageschlüssel gibt an, wie die entstandenen gem. Betriebskosten-Verordnung umlegbaren Betriebskosten auf die einzelnen Mieter bzw. Wohn- oder Gewerbeeinheiten verteilt werden. Nach dem Grundsatz der Vertragsfreiheit ist es den Vertragsparteien grundsätzlich freigestellt, welchen Verteilungsschlüssel sie für die Umlage der Betriebskosten vereinbaren. mehr

    V - Verkehrssicherungspflicht

    Wer bei dem Stichwort „Verkehrssicherungspflicht“ nur an Glatteis oder Schnee räumen denkt übersieht, dass die sich aus der Aufgabe der Verkehrssicherung ergebenden Pflichten viel umfassender sind und neben dem Zustand des Straßenraums, der mit diesem Thema automatisch identifiziert wird, auch der Zustand des Gebäudes ein wichtiger Gesichtspunkt ist. mehr

    W - Wohnungseigentumsgesetz

    Nach dem BGB ist der Alleineigentümer eines Grundstückes auch der Alleineigentümer des darauf befindlichen Gebäudes. Das WEG durchbricht diesen Grundsatz, indem es die Bindung eines besonderen Eigentums an einzelnen Raumeinheiten ermöglicht, und zwar als Miteigentum nach Bruchteilen mit gleichzeitigem Sondereigentum. mehr

    X - Xing-Gruppe Immobilien

    Die Gruppe „BCW-Immobilien“ auf dem Karriere-Netzwerk XING bietet allen Mitarbeitern in der Immobilienwirtschaft, z. B. Maklern und Verwaltern von Haus- und Wohnungseigentum, Architekten und kaufmännischen Angestellten, aber auch Eigentümern die Möglichkeit zur gegenseitigen Information und Diskussion. mehr

    Y - Ytong Poren-Beton

    Ytong-Porenbetonsteine besitzen unbestritten hervorragende Eigenschaften im Bereich der Wärmedämmung – deshalb ist dieser Baustoff beim Hausbau schon lange sehr beliebt und macht dem klassischen Mauerwerk aus Kalksandstein starke Konkurrenz. Die Wärmedämmwerte von Porenbeton sind so gut, dass man gleiche Ergebnisse bei massiven Baustoffen nur mit einer zusätzlichen Dämmung erreicht. mehr

    Z - Zwangsverwaltung von Immobilien

    Die Zwangsverwaltung ist die unabhängig vom Willen des Eigentümers angeordnete Verwaltung eines Grundstückes oder grundstücksgleichen Rechtes zum Zwecke der Gläubigerbefriedigung aus den Nutzungen des Objektes. Sie ist also das Vollstreckungsverfahren, das den Gläubiger aus den Erträgen des Grundstückes befriedigt. mehr