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120 Teilnehmer beim 2. Essener Immobilien-Symposium

Wissens-Update für Immobilienprofis

Ein ganzer Tag im Zeichen von Vermieten, Verwalten und Verkaufen: Rund 120 Teilnehmer kamen zum 2. Essener Immobilien-Symposium in das BCW BildungsCentrum der Wirtschaft, um sich in Vorträgen und anschließenden Diskussionen über verschiedene Fachthemen und Neuerungen aus der Branche zu informieren. Mietrechtsreform, Verkehrssicherungspflichten, WEG-Wohngeld in der Zwangsvollstreckung, die Zukunft des Immobilienmarktes und Social Media für Immobilien-Profis: Kaum ein aktuelles Thema aus der Immobilien-Welt blieb unerwähnt.

Unter den Referenten waren Professor Dr. Franz Peter Lang, Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre der TU Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Diplom-Ing. Horst Irmler, selbstständiger Bau-Sachverständiger und Fachmann in Sachen Verkehrssicherungspflichten, Petra Claßen-Koevel, Diplom-Rechtspflegerin am Amtsgericht Düsseldorf, sowie zum ersten Mal auch ein Fachmann aus dem Bereich soziale Medien: Torsten Jensen, Social Media Manager und Geschäftsführer der Asandoo AG, sprach darüber, wie Immobilienbüros Facebook, Twitter und Co. für Kundenkontakt und Marketingzwecke nutzen können.

Norbert Moormann, Moderator und Initiator des Symposiums sowie pädagogischer Leiter der Immobilien-Lehrgänge am BCW, gab einen umfassenden Überblick zu allen Änderungen aus der Mietrechtsreform 2013. Der Immobilienexperte stellte in seinem Vortrag alle Vorteile, aber auch mögliche Stolpersteine für Verwalter und Vermieter heraus. Ein „Highlight“ der neuen Mietrechtsreform sei zum Beispiel der Gläubigerschutz: „Die neue Sicherungsanordnung soll es Vermietern erleichtern, prozessrechtlich gegen säumige Mieter vorzugehen. Leistet der Mieter trotz gerichtlicher Anordnung keine Sicherheit für streitige Geldforderungen, kann der Vermieter die Wohnung durch einstweilige Verfügung räumen lassen“, führte Moormann fort. Als er darauf hinwies, dass es darüber hinaus künftig für Verwalter sogar Einsicht in das elektronisches Grundbuch geben könnte, ging ein Seufzer der Erleichterung durch den Hörsaal: „Das wird unsere Arbeit erheblich vereinfachen, hoffen wir es!“

Ein elektronisches Grundbuch würde auch die Arbeit von Symposium-Besucherin Dana Heinemann erleichtern, die nebenberuflich eine Immobilie verwaltet. Ihre Spezialisierung für die Arbeit mit Immobilien hat sich Heinemann über das BCW angeeignet.  „Ich habe mich schon über den Lehrgang Haus- und Wohnungseigentumsverwalterin weitergebildet, aber angesichts der vielen Kenntnisse, die man in diesem Bereich haben sollte, absolviere ich demnächst auch den Mietrechts-Spezialisten.“ Heinemann freute sich besonders über das umfangreiche Skript des Symposiums, das alle Teilnehmer mit nach Hause nehmen durften. „Das ist ein tolles Nachschlagewerk!“

Zwischen den Vorträgen blieb Zeit zum Netzwerken und zum Besuch der Ausstellerstände unterschiedlicher Vertreter der Branche, darunter der BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft. Ein Termin für das 3. Immobilien-Symposium wird auch an dieser Stelle bekanntgegeben.

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