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Einblick ins BCW

Von „Slashpipes“, 3D-Simulationen, Laptop-Akkus und Betriebskosten-Management

Schon gewusst, dass der Laptop beim Flug in die USA, wenn man ihn denn mitnehmen möchte, immer betriebsbereit sein muss, also einen vollen Akku haben sollte? Wenn nicht, geht dieser Rechner nicht an Board. Oder dass eine mit Wasser gefüllte Röhre die kleinen Muskeln im Rücken stärken kann? Die Besucher des BCW Tags "Einblick ins BCW" staunten in den Vorträgen rund um IT-Sicherheit, Gesundheit, aber auch Immobilien und Mediation nicht schlecht – fernab des Fortbildungs-Alltags hatte das BildungsCentrum der Wirtschaft zu interessanten Fachvorträgen geladen.

Der Laptop muss an sein. Eine Erklärung dafür ist: "Es kann kein Sprengstoff anstelle des Akkus im Gehäuse sein" der andere Grund: "Ohne Strom kann niemand auf die Daten zugreifen, die im Gerät sind“, erklärte etwa Referent Holger Döring zum Thema „IT-Sicherheit“. Der „gläserne Mensch“ sei schon längst Realität und das meiste würden die Menschen bereitwillig preisgeben: Einkaufsdaten für Werbezwecke etwa über Sammelpunkte-Karten, Persönliches über soziale Medien. „Daten sind heute ein wertvoller Rohstoff“, mahnte Döring. Wirklich schützen könne man sich aber nicht mehr vor der vor allem werblichen Verwertung, war sein ernüchterndes Fazit. Wichtig sei aber dennoch ein Bewusstsein für den inzwischen verlorenen Kampf beim Umgang mit eigenen Daten.

Ein kleiner Besucher-Magnet waren die beiden Fachvorträge von Norbert Moormann, pädagogischer Leiter der Immobilien-Lehrgänge am BCW. Er sprach über „die neuen Voraussetzungen für die Selbständigkeit in der Immobilienwirtschaft“ und wie ein effektives Betriebskosten-Management die zweite Miete reduziert. Themen, die nicht nur für Praktiker und Weiterbildungsteilnehmer interessant waren, sondern auch für Eigentümer, Verwalter und Mieter.

Eine Tür weiter erklärte Mediator und Coach Bernd Lichtenauer den Besuchern, wie er arbeitet und wie man im beruflichen und privaten Raum mit Konflikten umgeht. Denn: „Wo Menschen aufeinandertreffen, gibt es irgendwann Konflikte.“ Wichtig sei es, die Streitigkeit auseinanderzupflücken – was ist die Intention, die Sorge, vielleicht das gemeinsame Ziel?

Für etwas körperliche Betätigung zwischen und nach den Vorträgen sorgte Astrid Schröder im „Gesundheits-Raum“, wo sie die so genannten „Slashpipes“ demonstrierte: Mit Wasser gefüllte Röhren, die mit wenigen Bewegungen die gesamte Körper- und vor allem Rückenmuskulatur stärken.

Doch nicht nur Körper und Geist wurden herausgefordert – auch die Augen: Matthias Kleff zeigte Interessenten im Foyer wie ein Klassenzimmer oder Hörsaal der Zukunft aussehen kann. Der so genannte „Cyberclassroom“ eigne sich vor allem für Grafiken und Modelle in 3D – Schüler und Studenten könnten diese quasi „berühren“, verändern, verschieben und so „prozesshaft“ und effektiv lernen.

Zwischen den Vorträgen und in der Pause nutzten die Besucher die Möglichkeit, sich über Weiterbildungs- und Förderungsmöglichkeiten beim BCW zu informieren.

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