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Junge Türkin absolviert EMA-Lehrgang bereits neben der Ausbildung

Wenn Aufgaben aus zwei komplexen Berufsfeldern zusammen kommen, haben es selbst gestandene Mitarbeiter schwer. Für die 23-jährige Cansu Gül aus Voerde war dies schon in Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten Alltag. Statt sich ausschließlich mit den klassischen Büro- und Verwaltungsaufgaben einer Kanzlei zu befassen, arbeitet sie hauptsächlich im Bereich der Zwangsverwaltung von Immobilien. „Wir übernehmen im Auftrag des Gerichtes die komplette Verwaltung von Gebäuden. Aber Aufgaben, wie die Erstellung von Nebenkostenabrechnungen oder die Klärung von Versicherungsfragen, kommen in der Ausbildung gar nicht direkt vor“, erklärt Gül das Dilemma. Die Lösung des Problems fand sich für die Auszubildende bei der EMA Europäischen Management Akademie in Essen. Dort absolvierte sie zusätzlich zur Ausbildung die Weiterbildung zur Haus- und Wohnungseigentumsverwalterin.

„Mein Chef hat mich gefragt, ob ich die Weiterbildung machen würde, weil die Immobilienbranche so komplex ist und ganz eigene Regeln hat. Ich war mir erst unsicher, ob ich das alles gleichzeitig schaffen würde“, erinnert sich die junge Frau. „Rückblickend war es eine gute Entscheidung, trotz der großen Anstrengung.“ Vier Monate arbeitete sie ganz normal in der Kanzlei oder besuchte die Berufsschule. Gleichzeitig ging sie jeweils einen Abend pro Woche und samstags zur Akademie in Essen. Gerade wenn Klausuren in der Berufsschule anstanden, sei die doppelte Belastung zu spüren gewesen. „Es war eine Herausforderung, abends und samstags noch in den Lehrgang zu gehen. Aber die Weiterbildung hat mir definitiv geholfen, die Aufgaben in der Zwangsverwaltung besser zu verstehen. Sonst lernt man das alles eher mühsam nebenbei und unsystematisch.“

Dass sich junge Menschen wie Cansu Gül bereits neben der Ausbildung beruflich weiterbilden, ist eher die Ausnahme. Diese Erfahrung hat auch Olaf Mooibroek, Immobilienexperte der EMA, gemacht. „Zwar stehen unsere Basis-Lehrgänge prinzipiell auch Auszubildenden offen. Aber jemand, der so motiviert ist wie Frau Gül, ist wirklich selten.“ Dass ihr Arbeitgeber sie zu dem Schritt ermutigt hat, kann Olaf Mooibroek sehr gut verstehen: „Gerade in der Immobilienbranche ist ein sehr spezielles Wissen gefragt. Hier die eigenen Ausbildungsinhalte zu erweitern, ist eine gute Idee.“ Das neue Wissen der 23-Jährigen hilft nicht nur der Kanzlei, den Klienten einen besseren Service zu bieten. Cansu Gül, die im April den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen hat, kann sich auch über eine zusätzliche Qualifikation inklusive IHK-Zertifikat freuen